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Staatsminister Bernd Neumann startet "Nationale Initiative Printmedien" |
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| 18.04.2008 |
Der Staatsminister für Kultur und Medien, Bernd Neumann, startete am 17. April 2008 im Bundeskanzleramt in Berlin die "Nationale Initiative Printmedien – Zeitungen und Zeitschriften in der Demokratie".
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Der Initiative geht es darum, Kindern und Jugendlichen den Wert von Zeitungen und Zeitschriften als politische Leitmedien zu vermitteln und das Bewusstsein für die Bedeutung einer freiheitlichen Medienordnung für die Demokratie zu wecken.
Staatsminister Bernd Neumann erklärt dazu: "Wer sich verlässlich und vielseitig über die wesentlichen politischen und gesellschaftlichen Debatten informieren und an der öffentlichen Kommunikation teilhaben möchte, bleibt auf das gedruckte Wort angewiesen. Trotz zunehmender Konkurrenz in elektronischer Form bleiben Zeitungen und Zeitschriften auch künftig politische Leitmedien. Die Nutzung von Printmedien ist gerade bei jungen Leuten seit Jahren stark rückläufig. Ich sehe dies in direktem Zusammenhang zu sinkender Lesefähigkeit und zurückgehendem Interesse an gesellschaftspolitischen Fragen. Dem möchte ich gemeinsam mit den Initiativpartnern entgegenwirken."
Robert Dunkmann bekräftigte wie wichtig es ist, Kindern Leseerlebnisse zu schaffen und damit die Kreativität der Kinder zu fördern und freut sich über die Initiative der Bundesregierung. Dabei lobte er das Engagement vieler deutscher Lokalzeitungen die sich um die Wichtigkeit der Kinder bewusst sind. Mit Kinderseiten und nicht zuletzt der Kinderzeitung räumen sie bereits heute den Lesern von morgen einen wichtigen Platz ein.
Partner sind neben dem Kulturstaatsminister der Bundesverband Deutscher Zeitungsverleger (BDZV), der Verband Deutscher Zeitschriftenverleger (VDZ), der Verband Deutscher Lokalzeitungen (VDL), der Bundesverband Presse-Grosso, der Deutsche Presserat, der Verband Jugendpresse Deutschland (JPD), die Stiftung Presse-Grosso, der Deutsche Journalistenverband (DJV), die Deutsche Journalistenunion/ver.di (dju), die Stiftung Lesen und die Bundeszentrale für politische Bildung. Die Mitglieder sind untereinander vernetzt und werden bei jährlichen Treffen Erfahrungen austauschen, neue Projektideen voranbringen und regelmäßig einen Schülerwettbewerb ausschreiben. Die gemeinsame Öffentlichkeitsarbeit erfolgt durch ein beim BKM betriebenes Informations-Portal unter www.kulturstaatsminister.de.
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